Der Autor hat sich mit der laotischen Sprache beschäftigt, insbesondere mit Ausdrücken, die aus den Wurzeln der Sprachen Sanskrit und Pali hervorgegangen sind. Mittels Wiedereinführung ehemals benutzter Buchstaben konnte er die Transkription und Transliteration von Wörtern der Sprachen Sanskrit und Pali in die laotische Schriftsprache vornehmen.
Die laotische Sprache integriert eine sehr bedeutende Anzahl von Wörtern oder Ausdrücken, die dem Pali und dem Sanskrit entlehnt sind. Sie bedient sich ihrer täglich in schriftlicher und mündlicher Form.
Bis 1975 erfolgte die offizielle Transkription der laotischen Wörter oder Ausdrücke nach den phonetischen Regeln, die durch die königliche Verfügung Nr. 10 vom 27. Januar 1949 festgelegt wurden, und somit ihre Anwendung, wodurch die Regeln der laotischen Schrift fixiert worden sind. Jedoch hat diese Art der Transkription, vollzogen nach rein phonetischer Methode, nicht aber dem Ursprung des Wortes nach, das Entstehen mancherlei Konfusionen gefördert, zumal zahlreiche Homonyme existieren. Um aber den Sinn eines Wortes zu verstehen, muss der Zusammenhang eines Satzes erfasst werden, in welchem dieses eingebettet ist.
» Fortsetzung
» siehe Auszug (PDF)